handgeformte Keramiken aus Ton

“Ich kam zur Keramik wie die Jungfrau zum Kinde” erzählt KeramikTante Alexandra Greifzu.

Ihre große Tochter wollte zu Weihnachten einen Töpferkurs geschenkt bekommen und ihre Eltern fanden die Idee spitze. Doch das Problem war, es gab weit und breit keine Angebote für Töpferkurse. Dann beschlossen sie kurzerhand einfach ein paar nötige Materialien zu beschaffen und „dann lese ich mir das einfach an – kann ja nicht so schwer sein!“ dachte sich Alexandra und wollte nun für ihre Tochter den Kurs selbst abhalten.

Der Anfang war schnell gemacht und dann packte sie die Leidenschaft zur Keramikkunst.

Alex konnte sich einfach nicht mehr von dem wunderbaren Material Ton loseisen. Auch wenn es viele Hürden und Schwierigkeiten gab. Denn das „Töpfern ist doch nicht so leicht, wie es aussieht!“ Mit der Faszination an dem Handwerk und dem Reiz der neuen Herausforderungen schaffte sie sich und ihrer Tochter ein Platz zum kreative Gestalten. Jeden Tag nach ihrer Arbeit als Verwaltungsbeamtin in der Stadt Erfurt ging sie in ihr (damals noch kleines) Atelier und töpferte einfach so vor sich hin. Dabei verlor sie oft das Zeitgefühl und Mann und Kinder riefen: „Es wird Zeit fürs Bett, Mama.“

„Es gab auch keinen Brennservice in unserer Nähe, deswegen musste ein Spezialofen her!“.

Schon nach nur 3 Monaten schaffte sich KeramikTante Alex einen gebrauchten Brennofen für Keramik an. Dieser Ofen von Pyrotec wird bis zu 1300°C heiß und verbindet beim Brand den getrockneten Ton mit spezieller Glasur zu Keramik. „Ich liebe diesen Ofen, den habe ich bei Ebay geschossen!“

„Und dann kamen die anderen kreativen Tanten und Onkel dazu“

Nach einem halben Jahr in etwa, fertigte sich Alexandra die erste Visitenkarte an und ging auf Märkte. Dort auf den regionalen Veranstaltungen, bei denen sie ihre Keramik ausstellte, traf sie auf andere Handwerker:innen. „Hallo ich bin die KeramikTante. Oh du machst aber schöne Sachen aus Wolle. Möchtest Du die WolleTante sein?“ „Ja, dann sind wir zusammen die kreativen Tanten“ antwortete Thurid. „So trafen wir später dann auch auf die SeifenTante Sandra, die TaschenTante, SchmuckTante und schließlich gab es auch einen Hahn im Korp unseren HolzOnkel Heiko!“

KeramikTante Alex sieht glücklich und zufrieden aus, wenn sie lächelnd mit Tränen in den Augen an die Anfänge der KreativenTanten und Onkel zurückdenkt.

Mehr als nur ein Atelier

„2015, als ich mit der Keramik begann, dachte ich nicht, dass ich heute mal ein Atelier besitzen und Kurse anbieten würde. Aber eigentlich war es ja klar, es gibt ja nur wenig Angebot in unserer Gegend.“ resümiert Alex. Die Künstler legten jeden erworbenen Euro in eine Sammelbox und sparten auf besseres Marktequipment und ein eigenes Atelier. Seit 2019 geben sie Töpfer- & Erlebniskurse in einem 80m² großen Atelier unterm Dach in einem alten Fabrikgebäude. Es gibt mittlerweile sogar ein richtiges Keramik Malstudio in dem man aus über 300 Rohkeramiken sich etwas aussuchen und nach eigenen Belieben glasieren kann.

Was als Hobby begann wurde zur leidenschaftlichen Aufgabe.

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